Nachts im Museum – Wenn Geschichte lebendig wird!

sschillerWichtel / Wölflinge Leave a Comment

Vom 10. bis zum 12. Oktober fand unser diesjähriges Wichtelwölflingslager unter dem Motto „Nachts im Museum“ statt. Gemeinsam verbrachten wir ein abenteuerliches Wochenende im Valentin-Kuhbandner Jugendheim in Speichersdorf, das sich in ein lebendiges Museum verwandelte.

Als am Freitag alle angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, starteten wir mit einer Museumsführung durch das Haus. So konnten die Kinder ihre neue Umgebung und die verschiedenen Museumsabteilungen kennenlernen. Wir führten sie durch das Erdmittelalter, das alte Ägypten, das antike Griechenland, das Mittelalter, die Neuzeit und den wilden Westen. Außerdem zeigten wir ihnen eine goldene Tafel mit besonderen Fähigkeiten. Zum Abendessen wurde es plötzlich magisch: Durch die goldene Tafel erwachten die Museumsfiguren zum Leben! Eine Mumie, ein antiker Philosoph, zwei Mönche, Napoleon, ein Cowboy, ein Dino und viele weitere Figuren stellten sich uns vor und erklärten, dass sie immer nachts erwachten und am nächsten Morgen wieder einschliefen. Im Anschluss gab es Kennenlernspiele und wir bastelten Museumsausweise als Namensschilder. Nach einer Runde Werwolf und einer Gute Nacht Geschichte beendeten wir den Abend und gingen schlafen.

Als wir am Samstagmorgen aufwachten, stellten wir jedoch fest, dass die goldene Tafel in vier Teile zerbrochen war und die Figuren immer noch wach waren. Das nutzten wir für uns! Nach dem Frühstück konnten die Kinder in verschiedenen Workshops von den Figuren lernen. Zum Beispiel stärkten sie bei Napoleon ihre Kräfte im Tauziehen, bei den Ägyptern bastelten sie Schmuck und auch von den anderen Figuren gab es viel zu lernen.


Doch einem gefiel das neue Leben besonders gut: Dem Cowboy! Er fand es so toll immer wach zu sein, dass er die 4 Tafelstücke geklaut hatte, um nie wieder schlafen zu müssen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Wanderung, bei der die Kinder bei verschiedenen Challenges ihr Können beweisen mussten. So schafften sie es drei der fehlenden Tafelstücke zurückzugewinnen. Nach einer kurzen Stärkung mit Kuchen traten die Kinder gegen die Figuren im Spiel „Halstuchklau“ an und konnten mit Erfolg das letzte Stück der magischen Tafel zurückgewinnen. Die Figuren verbrachten noch den bunten Abend bei einer Tasse Chai mit uns, zu dem jede Meute einen Beitrag vorbereitet hatte und als die Tafel repariert war, konnten sie schließlich wieder einschlafen.

Der böse Cowboy erzählt den mutigen Abenteuren von seiner Tat.


Am Sonntag war alles wieder normal. Die Figuren waren wieder in den Museumsbereichen ausgestellt und wir machten uns daran das Haus aufzuräumen und zu putzen. Wir beendeten das Lager mit einem Abschiedskreis und jedes Kind bekam eine Urkunde zur Teilnahme am Lager.

Bericht: Nena Neubig

Bilder: Tom Schwarz

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