Gesetz und Versprechen

Wichtige Grundlage pfadfinderischer Arbeit sind das Pfadfindergesetz und das Versprechen, dass jeder Pfadfinder, ob männlich oder weiblich, bei seiner Aufnahme in die weltweite Gemeinschaft ablegen muss.

Sie bilden Leitlinien für das Leben als Pfadfinder. Je älter ein Pfadfinder wird, desto intensiver sollte er sich bemühen, die ihm hier gegebenen Normen zu erfüllen. Gerade aber bei jungen Menschen stellen das Gesetz in erster Linie Ideale und Zielvorstellungen dar, etwas, das man anstreben sollte und das vielleicht auch erreicht werden kann.

Die Ansprüche des Pfadfindergesetzes sind jedoch keinesfalls absolut. Der einzelne Pfadfinder soll vielmehr individuell und unter Anleitung seines Führers versuchen, den Anforderungen so gut wie möglich gerecht zu werden, eben sein Bestes zu geben. Mit dem Auswendiglernen des Gesetzes ist es somit nicht getan.

Das Pfadfindergesetz


  1. Auf die Ehre eines Pfadfinders kann man bauen.
  2. Der Pfadfinder ist treu und zuverlässig.
  3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit.
  4. Der Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder.
  5. Der Pfadfinder ist duldsam und ritterlich.
  6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.
  7. Der Pfadfinder weiß sich einzuordnen.
  8. Der Pfadfinder ist zuversichtlich.
  9. Der Pfadfinder ist einfach und sparsam.
  10. Der Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Taten.

Pfadfinderversprechen


Im Vertrauen auf Gottes Hilfe will ich Christliche/r Pfadfinder/in sein
und nach unseren Regeln mit euch leben.

Das Versprechen des VCP ist nur ein Vorschlag. Örtliche Gruppen haben die Möglichkeit es ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen und so die Möglichkeit ihre Traditionen zu wahren.

Die folgenden drei Grundsätze beinhalten aber alle Versprechen:

Die Verpflichtung gegenüber Gott.
Die Verpflichtung gegenüber anderen.
Die Verpflichtung gegenüber sich selbst.