Altersstufen

Unsere Pfadfindergruppen unterteilen sich in mehrere Altersstufen. Große Altersunterschiede sollen bei den Mitgliedern einer Pfadfindergruppe (Sippe oder Meute) nicht auftreten. Dadurch stellen wir sicher, dass wir unseren Mitgliedern ein Programm bieten können, welches möglichst ihren Wünschen und Fähigkeiten entspricht. In den Gruppenstunden und auf Fahrten wird es daher auch nur selten langweilig werden.


  • Wichtel und Wölflinge

    Das sind unsere Jüngsten. Ab 6 Jahren kann man bei uns dabei sein und die Pfadfinderei erleben. Als Zeichen der Aufnahme tragen Wichtel und Wölflinge im VCP ein blaues Halstuch mit orangenem Rand oder auch ein komplett rotes Halstuch zur Pfadfinderkluft. Mehr erfahren.

  • Jungpfadfinder und Pfadfinder

    Ist man der Kinderstufe entwachsen oder hat man als Neuling bereits ein gewisses Alter erreicht, dann hat man die Möglichkeit Jungpfadfinder zu werden. Mehr erfahren.

  • Ranger und Rover

    Ab einem Alter von etwa 16 Jahren kann man bei uns in den Kreis der Ranger (Mädchen) und Rover (Jungs) aufgenommen werden. Hierfür gibt es in der Region Fichtelgebirge eine gesonderte Aufnahme, die vom Kreis der Ranger/Rover innerhalb der Region selbst organisiert wird. Mehr erfahren.

  • Erwachsene im VCP

    „Einmal Pfadfinder – immer Pfadfinder“. Ein Motto, dass bei uns sicherlich zutrifft. Wer der Jugend entwachsen ist kann auch bei uns weiterhin aktiv sein. Erwachsene wollen auch zukünftig, selbst wenn sie keine Leitungsaufgaben mehr haben, in der Gemeinschaft des Verbandes bleiben und den Dialog zwischen den Generationen aufrechterhalten. Mehr erfahren.

  • Knappen und Späher

    In der Region Fichtelgebirge bilden die Knappen das Rückrat eines jeden Stammes. Besonders engagierte Pfadfinder in der Regionsarbeit können sich durch ihren Einsatz für unsere Gemeinschaft die Spähernadel verdienen, die sie dann vom Regionsführer verliehen bekommen. Mehr erfahren.


Wichtel und Wölflinge


Eine Wichtel/Wölflingsgruppe wird bei den Pfadfindern häufig „Meute“ genannt. Bis zu 25 Jungen (Wölflinge) und Mädchen (Wichtel) schließen sich darin zusammen. Je nach Gruppengröße stehen ein oder mehrere Gruppenführer zur Verfügung, von denen wenigstens einer bereits volljährig ist. Spiel und Erlebnis stehen in dieser Altersstufe im Vordergrund. In der Gemeinschaft erkundet die Gruppe spielerisch ihr Umfeld und die Natur. Das ist dann besonders wichtig, wenn es darum geht Erfahrungen zu sammeln und neue Dinge zu entdecken. In der Meute ist jeder für den anderen mitverantwortlich.

Wichtel und Wölflinge lernen zunächst in einer Gruppe mit gleichaltrigen harmonisch zusammen zu leben. Es gilt sich in der neuen Situation zurecht zu finden und erste Freundschaften zu schließen.

Die Wichtel und Wölflinge werden langsam an die Selbstständigkeit herangeführt. Sie sollen außerdem Verantwortungsbewußtsein entwickeln, denn nur so ist ein geregeltes Zusammenleben in einer großen Gruppe möglich. Eine große Meute wird für gewöhnlich in einzelne sogenannte „Rudel“ aufgeteilt. Das sind kleinere Gruppen mit etwa sechs Mitgliedern. Jedes Rudel wählt sich seinen „Leitwolf“, der im gewissen Rahmen für sein Rudel verantwortlich ist. Er führt das Rudel bei Spielen in der Meute und er hilft Neulingen sich in der Meute zurecht zu finden. Wichtige Erfahrungen für eine weitere „Pfadfinderkarriere“ und sein späteres Leben.


Bei den Wichtel und Wölflingen steht das Spiel im Vordergrund. In den Meutenstunden, die einmal wöchentlich stattfinden, wird viel gespielt, gebastelt und gesungen, wobei grundsätzlich alles gemeinsam unternommen wird.


Große Stämme veranstalten ihre eigenen Meutenfreizeiten, kleinere Stämme schließen sich zusammen und führen diese gemeinsam durch. Dadurch haben auch alle Wichtel/Wölflinge die Möglichkeit Kinder aus anderen Orten kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen.

Wenn die Kinder in der Meute alt genug sind werden aus der großen Gruppe kleinere „Sippen“ rekrutiert. Aus Wichtel/Wölflingen werden dann die Jungpfadfinder.


Jungpfadfinder und Pfadfinder

Die kleine Gruppe bei uns Pfadfindern heißt sie „Sippe“, hat eine Größe von 5 bis 12 Jungen und/oder Mädchen und dazu einen ausgebildeten Gruppenleiter, der in der Regel nicht sehr viel älter ist als die Gruppenmitglieder.

Jungpfadfinder sein heißt, das große Abenteuer hautnah erleben. Ab einem Alter von 11 Jahren zählt man bei uns schon zu den Großen.

  • Halstuch und Themen

    Unsere Jungpfadfinder tragen ein blaues Halstuch mit einem hellgrünen Rand zur Pfadfinderkluft. Bei den etwas älteren Pfadfindern ist dieser Rand dunkelgrün. Dieses Halstuch erhalten sie bei der Aufnahme nachdem das Pfadfinderversprechen abgelegt wurde. In den wöchentlichen Sippenstunden bekommt man alles vermittelt, was man zum Leben in der freien Natur braucht. Knoten, Zeltbau, Umgang mit Karte und Kompass, Feuertechnik, Nachrichtenübermittlung, Kochen, Holzbearbeitung, Pflanzenkunde,…

  • Vielseitiges Programm

    Alle erlernten Fähigkeiten werden natürlich auch praktisch angewandt und auf diversen Geländespielen, Postenläufen, Lagern, Wanderungen (sog. Hikes) und auch sonst bei vielen Gelegenheiten erprobt. Jungpfadfinder sind einfach Alleskönner und die ganze Sippe ist eine feste und eingeschworene Gemeinschaft. In den Sippenstunden auch handwerklich tätig, baut Sachen aus verschiedenen Werkstoffen, säubert Wälder geht ins Freibad und besucht Freunde in den anderen Sippen. Die Sippe entscheidet was sie tun will und stellt gemeinsam mit dem Sippenführer das Sippenprogramm auf.

Im Stamm sind Jungpfadfinder sehr wichtig, denn sie übernehmen schon eigenverantwortlich kleinere und auch größere Aufgaben und tragen so zum Fortbestand der Gemeinschaft bei.



Ab einem Alter von 14 Jahren wird man bei uns in der Region Fichtelgebirge schließlich Pfadfinder und man bekommt ein neues Halstuch verliehen.
Dinge, die man in den letzten Jahren in der Gruppe gelernt hat werden noch vertieft und durch Kurse vervollständigt. Der Pfadfinder hat nun auch die Möglichkeit selbst ein Sippenführer zu werden und sein Wissen an Jüngere weiterzugeben.

Ein Pfadfinder ist zu diesem Zeitpunkt bereits für den Stamm unersetzlich geworden, denn ohne die Mithilfe und den Einsatz aller seiner Mitglieder kann ein Stamm nicht lange bestehen.

Besonders engagierte Pfadfinder werden von der Stammes- oder Regionsführung zu Knappen aufgenommen.

Ranger & Rover


Ab einem Alter von etwa 16 Jahren kann man bei uns in den Kreis der Ranger (Mädchen) und Rover (Jungs) aufgenommen werden. Hierfür gibt es in der Region Fichtelgebirge eine gesonderte Aufnahme, die vom Kreis der Ranger/Rover innerhalb der Region selbst organisiert wird. Durchgeführt wird die Aufnahme von den gewählten Stufensprechern, welche die Ranger/Rover selbst aus ihrer Mitte wählen.


  • Aufnahme und Mitarbeit

    Als Zeichen der Aufnahme erhalten Ranger/Rover ein rot-blaues Stufen-Halstuch mit eingesticktem Regionslogo der Region Fichtelgebirge. Viele von ihnen sind meist bereits als Knappen im Stamm fest eingebunden, organisieren aber zusätzlich ihre eigenen Aktionen und unterstützen aktiv die Arbeit auf Regionsebene.

  • Projekte und Aktionen

    Von Ranger/Rovern werden oft größere Projekte geplant und durchgeführt. Sie setzen sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinander und auch mit gesellschaftlichen und sozialen Problemen. Bei der Aktion Friedenslicht, die jährlich vor Weihnachten stattfindet, tragen Ranger/Rover nicht unwesentlich zur Verteilung des Lichtes in den Kirchengemeinden bei.

Ein Ranger/Rover weiß, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und durch viel Eigeninitiative den Stamm und die Region praktisch zu unterstützen.

Auch bei Fahrten und Lagern kommen die Ranger/Rover nicht zu kurz. Diese führen sierover vor allem ins Ausland. Auf internationalen Pfadfindertreffen begegnen sie ausländischen Pfadfindern, lernen die Sitten und Bräuche des jeweiligen Gastlandes kennen und schließen Freundschaften, die oft ein Leben lang Bestand haben.

Ranger/Rover und Erwachsene die nicht nur im eigenen Stamm arbeiten, sondern ihre Arbeitskraft und ihre Motivation in die ganze Region Fichtelgebirge einbringen, können von der Regionsleitung zum Späher aufgenommen werden.

Erwachsene im VCP


  • „Einmal Pfadfinder – immer Pfadfinder“. Ein Motto, dass bei uns sicherlich zutrifft. Wer der Jugend entwachsen ist, kann auch bei uns weiterhin aktiv sein. Erwachsene wollen auch zukünftig, auch ohne Leitungsaufgaben, in der Gemeinschaft des Verbandes bleiben und den Dialog zwischen den Generationen aufrechterhalten.
  • Deshalb gibt es für die Erwachsenen im VCP eigene Angebote. Erwachsene und Familien treffen sich zu Tagungen und Freizeiten wie dem jährlichen Bundeserwachsenentreffen, das neben der Arbeit an einem aktuellen Thema vor allem dem Wiedersehen und den Kontakten dient.
Viele Erwachsene aus dem Verband, ebenso wie Eltern von Pfadfinderinnen und Pfadfindern engagieren sich z. B. in örtlichen und regionalen Fördervereinen für Gruppen, Zeltplätze und Freizeitheime.

Großveranstaltungen wie das regelmäßig stattfindende Bundeslager mit mehreren tausend Teilnehmern wären ohne die Unterstützung der Älteren nicht möglich. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Außenvertretung des Verbandes gegenüber Kirche und Staat.

In Kreuzpfadfinderrunden und zum Beispiel bei den jährlichen Ostertreffen kommen Männer und Frauen zusammen, die sich als Glaubens- und Dienstgemeinschaft verstehen. Die Halstücher der Erwachsenen im VCP sind blau mit einem violettfarbenem Rand.

Knappen und Späher