Stammesfahrt VCP Hof

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„Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, der sollte es mal mit Routine versuchen: die ist tödlich.“

Paulo Coelho

Am Sonntag den 08.08.2021 ging es los: sechs Hofer Pfadfinder standen mit einer Mischung aus Vorfreude gepaart mit etwas Aufregung an der Johanneskirche, um in eine unvergessliche Woche voller Abenteuer zu starten. Der erste Stopp auf unserer langersehnten Reise war die Hauptstadt der Tschechischen Republik: Prag. So kamen wir also, etwas verschwitzt und überrascht von den warmen Temperaturen, am frühen Sonntagnachmittag in Prag an. Um die Zeit bis zum Check-in in unser Hostel noch zu überbrücken, visierten wir den Zoo in Prag als nächstes Ziel an.

Dort wurden wir mit einer Vielzahl von Tieren und interessanten Ausstellungen rund um die Tierwelt überflutet. Nach fast vier Stunden Aufenthalt im Zoo hatten wir immer noch nicht alle Tiere zu Gesicht bekommen. Hierbei ist zudem noch die atemberaubende Aussicht anzumerken, welche man während des Besuches über Prag betrachten kann. So ging auch der restliche Abend in dem Hostel Emma in Prag schnell vorbei und wir konnten beruhigt in unsere Betten fallen. Der zweite Tag startet entspannt mit einem gemütlichen Frühstück, um sich für den kommenden Tag ausreichend zu stärken. Das nächste Highlight unseres Aufenthaltes war das Museum der phantastischen Illusionen.

Dort war es dann mit ein paar Tricks möglich, auf einmal auf die Größe einer Maus zu schrumpfen oder in dem Mund eines Monsters zu sitzen.  Mit einem dicken Grinsen im Gesicht konnten wir so anschließend in Kleingruppen die Stadt und ihre Reize erkunden. Der Nachmittag bestand dann aus einer sehr interessanten Stadtführungen einer tschechischen Touristenführerin, die uns so ganz neue Ecke von Prag zeigen konnte. So kam es ziemlich schnell das sich jeder der Mitfahrenden etwas mehr in die Stadt und ihre unglaublich große kulturelle Vielfalt verliebte. Um diese Eindrücke noch abzurunden, machten wir uns am späten Abend noch auf, um eine Tretbootfahrt auf der Moldau zu buchen. So konnten wir anschließend den wunderschönen Anblick anschließend auf die Prager Burg genießen. Nach zwei spannenden Tagen setzten wir unsere Reise in Richtung Norden fort und kamen mittags in der beschaulichen Stadt Leitmeritz an. Unser Programm am Nachmittag bestand aus einer Tour durch die verlassenen Mauern des KZ-Theresienstadt und seiner bedeutsamen Geschichte für die Bundesrepublik Deutschland. Unserer nächster Schlafplatz war ein wunderschöner Campingplatz in der Nähe von Leitmeritz, an dessen Fuße wir in einen traumhaften See springen konnten, umgeben von Bergen. Und so ging am nächsten vormittag unser Aufenthalt durch die Tschechischen Republik schon vorbei und wir überquerten die Grenze zu Sachsen. Dort angekommen ging es für uns als allererstes los in den Nationalpark „sächsische Schweiz“, um dort den restlichen Nachmittag zu wandern und den atemberaubenden Ausblick von der s.g. „Schrammsteinaussicht“ zu genießen.

Den Abend konnten wir dann an einem beschaulichen Campingplatz mit einem kleinen Naturfreibad einläuten. Am fünften Tag unserer Reise ging es für uns dann schon rastlos weiter in Richtung der Landeshauptstadt Dresden. Dort angekommen verbrachten wir den restlichen Nachmittag in dem überaus schön gestalteten Hygienemuseum, in welchem wir in einer Reihe von Selbstversuchen auch vieles mehr über unsere Psyche und unseren eigenen Körper erfahren durften. Nachfolgend konnten wir dann in unsere eigene kleine Wohnung einziehen, die uns von dem Hostel Lollis Homestay gestellt wurde. Diese überzeugte uns vor allem mit ihren äußert einprägsam gestalteten Wänden uns Türen. Den Abend konnten wir dann noch mit einer unterhaltsamen Nachtwächtertour durch die Dresdner Altstadt abrunden.

So kam es, dass wir am nächsten Morgen etwas wehmütig unsere Wohnung in Dresden wieder verlassen mussten und in Richtung Chemnitz weiterfahren mussten. Um den immer höher steigenden Temperaturen gerecht zu werden, legten wir dementsprechenden einen „relaxing day“ ein und vergnügten uns so mit einer Sommerrodelbahn, einer Minigolf-Anlage und als Abschluss mit einem ausgedehnten Besuch im Freibad Mittweida. Ein Highlight unseres Abends war die Ankunft einiger Nachzügler, mit denen wir dann zusammen noch einen entspannten Abend bei selbstgemachtem Gulasch und Mondschein verbringen konnten. Der letzte Tag unseres Abenteuers gestaltete sich aus dem Besuch in dem Freizeitpark Belantis. Dort konnten wir uns den ganzen Tag zwischen coolen Achterbahnen und entspannten Bootsfahrten austoben. So kamen wir am Samstagabend erschöpft aber glücklich wieder in Hof an.

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