Langes Wochenende am Höhenglücksteig

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Am Freitag den 30. September hieß es mal wieder „Rucksack packen!“, da sich die Gruppe Schneehasen vom Stamm Heinrich von Plauen Hof von Samstag bis Montag auf den Weg in die fränkische Schweiz machte.

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Nachdem wir uns am Samstag um 08:00 Uhr am Hofer Bahnhof getroffen hatten, fuhren wir mit dem Zug bis nach Hersbruck „rechts der Pegnitz“ (ganz wichtig!) und legten die letzten 12 km zu Fuß ins Hirschbachtal zurück. Dort angekommen, begrüßte uns Toby, der bereits am vorherigen Tag die Umgebung erkundet hat und durch Zufall die Cäcilien-Grotte gefunden hatte. Spontan entschlossen wir, unser Zelt eingepackt zu lassen und die nächsten 2 Nächte in der Höhle zu übernachten.

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Am Abend überraschte uns eine Geburtstagsgruppe, mit denen wir dann den restlichen Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot und Würstchen verbrachten. Zwischendurch liefen wir zu den Aufnahmen im traditionellen Schweigemarsch und erneuerten unsere Versprechen gegenüber der Sippe, da zu der Aufnahme von Alisha und Nele die Sippe leider nicht vollständig sein konnte.

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Am Sonntag früh machten wir uns gegen 10:00 Uhr morgens auf den Weg zum Höhenglücksteig, der das eigentliche Ziel unserer Sippenaktion war. Den ersten und zweiten Teil des Steiges kletterten wir mit sehr viel Spaß. Einige von uns hatten sogar noch Kraft für den schwierigen dritten Teil. Ohne große Zwischenfälle kamen wir etwas müde aber in ganzen Stücken an der Aussteigsstelle mit Blick über das Tal an.

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Am Nachmittag machten wir Lagerfeuer, tanzten und sangen. Zu Abend gab es trotz einigen Schwierigkeiten dann doch leckeren Gemüsereis. Das Kochen für 7 hungrige Pfadis ist auf zwei kleinen Gaskochern doch immer wieder eine Herausforderung.

16-10-hoehengluecksteig-0864Als wir im Anschluss gesättigt am Lagerfeuer saßen und „Wer bin ich?“ spielten, gesellten sich kurzerhand noch zwei Wanderer zu uns. Uns scheint die Grotte ist nicht ganz unbekannt. Nach diesem anstregenden Tag freuten wir uns jedoch alle auf unseren Schlafsack, den wir schon bald bezogen.

Am Montag packten wir unsere Sachen, frühstückten und machten uns auch schon wieder auf den Heimweg.

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Eines Tages werden wir alt sein, und kapier, auch wenn wir uns velieren, diese Zeit die wir zusammen hatten, ja auch die auf harten Iso-Matten, kann uns keiner nehmen.

Ob wir drei Stunden durch Zedtwitz laufen, weil wir nicht mehr heraus finden, dass neue Wort Kurten erfinden, Käse-Nudeln machen, oder einfach nur zusammen am Lagerfeuer sitzen und singen.

Ohne Eltern die Welt erkunden! Alleine ziehen wir unsere Runden! Abenteuer erleben ist hier der Plan! Egal, ob wir mit dem Zug in die fränkische Schweiz fahren, oder einfach in der Hütte sind. Spaß und ganz viel Lachen, kamen nie zu kurz.

Eines Tages werden wir alt sein, über diese Geschichten lachen und sie stolz an unsere Kinder und Enkelkinder weitererzählen.

Eines Tages werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

Das was man als Pfadfinder erlebt ist unbezahlbar!

Nele & Alisha

Comments 1

  1. Hallo Nele & Alisha,

    Klasse dass Ihr Euch dieser Herausforderung gestellt habt UND darüber so ausführlich berichtet. Ich selbst habe mich mit einigen Freunden schon den Höhenglückssteig gestellt. Im letzten Teil mußte ich kapitulieren – was soll es, Euer Bericht hat mir ein breites Grinsen und die Erinnerung an einen meiner längsten Muskelkater in Erinnerung gerufen. Euch wird es bestimmt auch so gehen. Ich freue mich, von Euch in weitern Abenteuern zu lesen!

    Danke und Gut Pfad!
    Fonse

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